Jenseits der Fremde mit Dr. Saleh Srouji und Samir Mansour

Eine deutsch-arabische Dichterlesung mit musikalischer Begleitung (18. November 2011)

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„Zum Frieden, zur Freiheit und zur Gleichheit aller Menschen gibt es keine Alternative. Ich bemühe mich darum, diese Botschaft durch meine Poesie zu vermitteln.“ (Dr. Saleh Srouji)

Am 18. November 2011 öffneten sich für unsere gesamte Jahrgangsstufe Q11 die Tore zu einer für viele bis dahin völlig unbekannten Welt. Der aus Palästina stammende Autor Dr. Saleh Khalil Srouji, auf den das W-Seminar Deutsch aufmerksam geworden war, entführte sein Publikum nämlich unter musikalischer Begleitung von Samir Mansour in seine arabisch-deutsche Poesie.

Der in Hollfeld lebende Lyriker las aus seinem Gedichtband „Jenseits der Fremde“ vor, welcher von Fremde, die oft durch das Nichtwissen über den Anderen entsteht, von Liebe, dem höchsten Gut der menschlichen Seele, aber auch von Freiheit und Frieden, der Botschaft vieler seiner Gedichte, handelt. Gerade die Sprachvermischung der vorgetragenen Gedichte hat uns Schüler regelrecht verzaubert, denn für die meisten war es das erste Mal, dass sie den wundervoll melodischen Klang des Arabischen hören durften.

Neuland für viele waren aber auch die Klänge, welche der syrische Musiker und Komponist Samir Mansour seinen Instrumenten, wie beispielsweise der Oud (arabische Laute), dem Kanoun (Zither) und den arabischen Percussion-Instrumenten, entlockte. Seine Finger bewegten sich sogar so schnell über seine Instrumente, dass es für uns schier unmöglich war, seinem virtuosen Spiel zu folgen.

Am Ende des Vortrags hatten wir Schüler noch die Möglichkeit, den Künstlern Fragen zu ihrem Werk und ihrer Biographie zu stellen und erfuhren so, dass sich der Autor seine Lesungen ohne musikalische Begleitung überhaupt nicht vorstellen kann, denn für ihn ist Poesie immer mit Rhythmen und Melodie verbunden.

An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an Herrn Srouji und Herrn Mansour: Danke, dass wir durch Sie einen Einblick in die unergründliche Weite der Poesie „jenseits der Fremde“ erhalten durften!

Lisa Schumm, W-Seminar Deutsch







Fotos: A. Grillmeier und St. Thienel - Anklicken vergrößert!

18. 11. 2011/Th