Wahlpflichtfach
Spanisch
wird als Alternative zu Latein angeboten. Das heißt, die
Schüler der 9. Klassen entscheiden (mit ihren Eltern)
darüber, ob sie in der 10. Klasse Latein weiterführen oder
mit Spanisch (als „spätbeginnende Fremdsprache“) anfangen
wollen.
4 Wochenstunden
Wie
für Latein sieht die Stundentafel für Spanisch in der 10.
Klasse vier Wochenstunden vor. Diese verteilen sich auf die normale
Unterrichtswoche und finden überwiegend am Vormittag statt.
4 Schulaufgaben
Auch die
Zahl der Schulaufgaben ist identisch mit der im Alternativfach: vier.
Eine davon, nämlich die vierte, findet in mündlicher Form
statt.
Nicht in der Kurzform
Für
die Schüler der Kurzform besteht die Wahlmöglichkeit leider
nicht, weil sie die Voraussetzung, die abgewählte Sprache (d.h.
Latein) seit mindestens vier Jahren gelernt zu haben, nicht
erfüllen können.
Grundkurs verpflichtend
Einen wesentlichen Unterschied zum fortgeführten Latein gibt es dennoch:
Wer sich für Spanisch entscheidet, verpflichtet sich damit „auf
drei Jahre“, d.h. er muss Spanisch bis zum Abitur fortführen, in
den Jahrgangsstufen 11 und 12 bedeutet dies einen Zusatzaufwand von je
drei Wochenstunden.
Mündliches Abitur möglich
Dadurch
ergibt sich aber auch die Möglichkeit, Spanisch als eines der zwei
mündlichen Abiturfächer zu wählen. In diesem Fall werden
alle Halbjahresleistungen angerechnet.
Wenn die Schüler sich gegen Spanisch als Abiturfach entscheiden,
werden ihnen drei Halbjahresleistungen angerechnet, d.h. sie
zählen zur Abiturnote.
aktuelle Situation
Derzeit unterrichten wir in der 10. Jahrgangsstufe zwei Gruppen und der 11. Jahrgangsstufe eine Schülergruppe.
Entscheidungshilfe
Da die
Schüler an unserer Schule mit nur einer fortgeführten
modernen Fremdsprache, nämlich Englisch, ihr Abitur ablegen
können, empfehlen wir die Wahl einer weiteren modernen
Fremdsprache. Besonders im Vergleich zu den Schülern aller anderen
gymnasialien Zweige, die mindestens zwei moderne Fremdsprachen lernen,
empfinden wir die Tatsache, nur eine moderne Fremdsprache zu lernen,
als Nachteil. Dennoch verweisen wir auf den Umstand, dass das Erlernen
einer weiteren Fremdsprache eine nicht unerhebliche
Leistungsbereitschaft bedeutet.
Stand: Oktober 2009
Susanne Koch
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